Besuch bei Automobile Frank Achenbach in Bochum

0
567

„Unsere Kunden bleiben uns treu – auch nach einem Autowechsel“

In der Kfz-Werkstatt Achenbach in Bochum zählt die persönliche Nähe zum Kunden, das breite Werkstattangebot und die erlebte Kompetenz mit Service für alle Modelle. „Dem Kunden seine Mobilität zurückzugeben, das ist unser Ziel. Da ist es egal, ob für das Zweirad oder für das Auto, egal wie hoch das Alter oder der Kilometerstand sind: Der Kunde kann uns vertrauen. Das beweisen uns die Kunden seit 2005, weil sie uns jedes Jahr zu ihrer „WERKSTATT DES VERTRAUENS“ wählen. Dafür unser herzliches Dankeschön“, so Sandra Achenbach, die im Unternehmen für das Marketing verantwortlich ist.

Diese Aussage der aktiven Unternehmerfrau macht deutlich, warum die freien Werkstätten in den letzten Jahren stark an Attraktivität gewonnen haben. Die gesamte Familie und das Team lösen tagtäglich engagiert und verantwortungsbewusst die Probleme ihrer Kunden, sodass die Weiterempfehlung Neukunden beschert. Darüber hinaus schaltet die Kfz-Werkstatt individuelle Werbung in den Lokalausgaben der WAZ und dem Tagespiegel. Zunehmend werden auch die sozialen Medien verstärkt genutzt. Außerhalb der normalen Öffnungszeiten werden Kundenevents organisiert, z. B. wird einmal im Jahr die Werkstatt zum Weihnachtsmarkt. Ausgestellt und verkauft wird lokales Handwerk. Die Einnahmen aus Speisen und Getränken werden gespendet.

„Wir halten nichts von teuren Einmal-Aktionen, wir laden unsere Kunden lieber mehrmals im Jahr ein. Stammkunden schenken wir zum Geburtstag oder zu Weihnachten eine selbstgemachte Marmelade, die ins Auto gelegt wird. Geschichten aus der Werkstatt werden ebenso wie tagesaktuelle Informationen über die Social-Media-Kanäle gestreut, sodass wir alle Medien nutzen, um in den Köpfen unserer Kunden zu sein.“

Das Leistungsspektrum der Kfz-Werkstatt wird permanent angepasst, neue Serviceleistungen hinzugenommen und Kompetenzen ausgebaut. Durch den Einsatz des Mehrmarken-Diagnosetools EuroDFT ist man in der Lage, eine herstellerkonforme Inspektion durchzuführen. Die Herstellergarantie bleibt erhalten. Frühzeitig hat sich Frank Achenbach das Geschäftsfeld der E-Mobilität ins Haus geholt. „Als einer der Ersten haben wir die Zusatzqualifikation Fachkunde Hochvolt-System in Kfz abgeschlossen und können nun jedes elektronische Mobil warten und reparieren – vom E-Bike bis zur Streetscooter-Flotte der DHL.“

Auch den Caravaning-Boom nutzt das Unternehmen, um Neukunden zu gewinnen. Kunden können sowohl Wohnmobile leihen als auch ihre Wohnmobile für Reparaturarbeiten abgeben. Die Leidenschaft der Unternehmen für das Zweirad öffnet die Türen zu einer weiteren Klientel. „Als Biker und Autofan sind wir vor allem den sportlichen Marken zugewandt und haben uns über Schulungen zusätzliche Kompetenzen aufgebaut. Unser Sohn Maximilian hat auch dieses sportlich-technische Gen und somit ist die Nachfolge gesichert. Und damit ist jede Investition in Werkstattausrüstung und Weiterbildung richtig und gut“, sagt Firmengründer Frank Achenbach. Und seine Frau ergänzt: „Als aktives Mitglied der örtlichen Kfz-Innung ist unser Betrieb immer auf dem aktuellen Stand der Anforderungen. Unsere derzeitige Lage ist gut. Jedes Angebot zur Weiterbildung nutzen wir für unsere Mitarbeiter und uns selbst. Wir haben keine Angst vor der Zukunft. Wir planen sogar die Investition in den Ausbau der Werkstatt. Wir sorgen uns nur um Dinge, die wir nicht selbst beeinflussen können. Darum sind wir u. a. Mitglied in der starken Gruppe als COPARTS-Profi Service Werkstatt, um mit vielen hundert freien Werkstätten eine starke Stimme zu haben.“

Vor dem WDV-Auto: Das Dreamteam Olli Eifert und Patrick Kümmer

Besuch bei Posselt & Eifert in Neuenrade

„Die Autos werden komplexer und wir bauen entsprechend Kompetenz auf.“

Der Kfz-Meister Olli Eifert (Jg. 1967) sieht als freie Kfz-Werkstatt und Mitglied in der Kfz-Innung Lüdenscheid gelassen in die Zukunft. Die 1982 gegründete Werkstatt Posselt und Eifert in Neuenrade betreibt Oli Eifert seit 2019 allein. Mit dem Kfz-Meister Patrick Kümmer ist bereits ein Nachfolger gefunden, der nun sukzessive aufgebaut wird, um den nahtlosen Übergang zu meistern.

Olli Eifert: „Die Fahrzeugentwicklung macht es ganz deutlich: DIY ist selbst beim Wechseln der Auto-Glühbirnen fast nicht mehr möglich. Ohne Spezialwerkzeug und ohne Expertenwissen ist der Austausch von Bauteilen für den „normalen“ Autofahrer eine große Herausforderung. Wir stellen uns diesen Herausforderungen, sind voll motiviert und haben den notwendigen Ehrgeiz „state of the art“ zu bleiben. Die Investitionen in Weiterbildung und Werkstattausstattung sind für unser Team selbstverständlich. Unsere Kunden im ländlichen Bereich schätzen unsere Nähe, die Flexibilität und das Fachwissen und ersparen sich weite Strecken zur nächsten Markenwerkstatt. Egal ob Neuwagen, Oldtimer oder Brot-und-Butter-Fahrzeug: Unsere Kunden bekommen alle notwendigen Dienstleistungen. Das ist unsere Stärke.“

Um diese Leistungen auch erfüllen zu können, braucht es auch starke Partner, die just-in-time die Marken-Ersatzteile liefern, tagesaktuelle Reparatur- und Wartungsdaten zur Verfügung stellen und weitere Unterstützungsmaßnahmen anbieten, wie beispielsweise Garantieversicherungen, Werkstattersatzfahrzeuge und Fort- und Weiterbildungen. Ebenso ist die Vorbereitung auf neue Technologien enorm wichtig, denn E-Mobilität, Connected Cars und Digitalisierung sind die Zukunftsthemen. „Seit 2014 sind wir zertifizierte Werkstatt für E-Mobilität und warten bzw. reparieren die Karabags von Fiat weltweit als einziger Servicepoint, auch Tesla und die Streetscooter der Post stehen täglich auf unserem Hof. Das erfordert Kapital und ständige Weiterbildung unserer Meister und Mechaniker. Daher ist unsere Devise: Wir wollen nicht der Billigste sein, sondern eine echte und preislich günstigere Alternative zur Vertragswerkstatt sein. Für die Zufriedenheit unserer Kunden geben wir alles“, so der Werkstattinhaber Eifert, der sich seit 2005 kontinuierlich die Auszeichnung WDV erarbeitet.

Zunehmend interessant ist eine Zusammenarbeit mit freien Werkstätten für Automobilhersteller. So hat beispielsweise BMW bei Olli Eifert angefragt, ob er Interesse an der Wartung und Reparatur der E-Flotte von BMW habe.

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Hinterlassen Sie einen Kommentar
Bitte tragen Sie Ihren Namen ein