Direktionale Bremsbeläge: was die Werkstatt wissen muss

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Der Austausch einer Bremsscheibe geht geübten Mechanikern schnell von der Hand. Erste Wahl sind hier laut Delphi Technologies beschichtete Bremsscheiben: So konnte der Hersteller im Test nachweisen, dass seine beschichteten Bremsscheiben wesentlich widerstandsfähiger gegen Korrosion sind, als viele Konkurrenzprodukte.

Immer mehr Fahrzeuge mit serienmäßig verbauten „direktionalen“ bzw. „laufrichtungsgebundenen“ Bremsbelägen werden in den Werkstätten vorstellig. Solche Bremsbeläge bremsen leiser und vibrationsärmer. Hierfür besitzen sie entweder eine abgeschrägte Reibfläche oder eine sichelförmige Aussparung in der Dämpfungsscheibe.

Wie der Name vermuten lässt, müssen direktionale Bremsbeläge in einer vorgegebenen Richtung montiert werden und so ausgerichtet sein, dass sie schräg auf die Bremsscheibe aufsetzen. Auf vielen solchen Bremsbelägen finden sich Markierungen, die die Montage erleichtern, so Delphi Technologies. Die Buchstaben „R“ und „L“ beispielsweise geben an, ob der Belag rechts- oder linksseitig montiert wird. Auch kann ein Pfeil die Drehrichtung der Bremsscheibe und damit die Ausrichtung des Belags anzeigen. Nur in seltenen Fällen finden sich keine Angaben. Dann gilt: Bei Bremsbelägen mit nur einer schrägen Kante entspricht diese gleichzeitig der Vorderseite, an der der Belag die Bremsscheibe zuerst berührt. Bremsbeläge mit zwei abgeschrägten Kanten sind so zu montieren, dass die größere Kante sich vorne befindet. Besitzt der Bremsbelag dagegen keine Schrägen, sondern eine sichelförmige Aussparung, muss sich die Sichel nach dem Einbau an der Vorderkante befinden und horizontal über die Bremsscheibe verlaufen.

„Unser vergleichsweise neues Sortiment direktionaler Bremsbeläge bietet bereits für rund vier Millionen Fahrzeuge in Europa eine ideale Lösung,“ so Gerrit Mummert,  Category Manager bei Delphi Technologies.

TIPP: Sofern das Fahrzeug über einen Bremsbelagsensor verfügt, sollte dieser bei jedem Belagwechsel zwingend ausgetauscht werden.

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