Existenzielle Herausforderungen bedrohen den IAM

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Bildquelle: ASA

„Zugang zu zunehmend digitalisierten und vernetzten Fahrzeugdateninfrastrukturen ist für unsere Branche und den gesamten Independent Aftermarket (IAM) von existenzieller Bedeutung. Gelingt es der Automobilindustrie und großen Tech-Konzernen, ihre unverblümten Monopolisierungsbestrebungen politisch durchzusetzen, gehen bei vielen mittelständischen Unternehmen im Aftermarket für immer die Lichter aus“, warnt Frank Beaujean, der Ende Oktober zum Präsidenten des Europäischen Dachverbandes der Werkstattausrüstungshersteller (EGEA) gewählt wurde.

Frank Beaujean, Geschäftsführer der asanetwork GmbH, und seit 2016 Präsident des Bundesverbandes der Hersteller und Importeure von Automobil-Serviceausrüstungen (ASA) e.V., wird den europäischen Verband in den nächsten zwei Jahren anführen. Der studierte Informatiker und Elektrotechniker engagiert sich seit Jahren auch auf europäischer Eben in der politischen Verbandsarbeit.

„Ich freue mich sehr über die Wahl zum EGEA-Präsidenten. Noch mehr freue mich, dass wir mit einem bewährten und starken Team im Board of Directors in den nächsten zwei Jahren über die EGEA die Chance haben, wichtige Weichen für die Zukunft der Werkstattausrüstungsbranche in Europa zu stellen“, sagt der EGEA-Präsident.

Zahlreiche Projekte wurden über die EGEA-Fachausschüsse bereits initiiert. Mit starker Stimme und der Unterstützung aller Mitglieder werde man sich in den nächsten Jahren für faire Wettbewerbsbedingungen im gesamten europäischen Aftermarket einsetzen. Wichtigstes Thema in diesem Kontext ist der faire und diskriminierungsfreie Zugriff auf reparatur- und servicerelevante Daten.

„Auch wenn diese Auseinandersetzungen extrem kraftraubend und kostspielig sind, weil zunehmend berechtigte Dritte ihre eigentlich gesetzlich geregelten Ansprüche mit Hilfe teurer Fachanwälte vor Gericht erstreiten müssen“, so Beaujean. „Wir müssen an Stärke gewinnen und werden neue Mitglieder aus Europäischen Staaten für die EGEA rekrutieren.“

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