Nachhaltigkeit und Autoservice: Geht nicht? Geht doch!

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Quelle: Borg Warner

Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit: Die wenigsten Menschen werden diese Begriffe mit dem Automobil verbinden. Selbst vermeintlich klima- und umweltschonende Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb stehen in der Kritik. Dabei gibt es eine Möglichkeit, beim ganz normalen Verbrenner mehr Nachhaltigkeit „einzubauen“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Remanufacturing.

Werkstätten stehen heute unter immensem Druck: Der Kunde möchte, dass seine Reparatur schnell und möglichst günstig ausgeführt wird. Da mag mancher versucht sein, zu billigen Ersatzteilen zu greifen, und sei es aus Fernost. Das geht auf Kosten der Qualität – und ist dabei noch unnötig. Denn dass man „preiswert“, „hochwertig“ und sogar „nachhaltig“ unter einen Hut bekommen kann, beweist der dänische Wiederaufarbeiter BORG Automotive.

BORG Automotive ist der führende unabhängige Remanufacturer Europas. Das Unternehmen ist nach Qualitätsnorm ISO 9001:2015 zertifiziert und verkauft rund zwei Millionen wiederaufgearbeitete Ersatzteile jährlich, Tendenz steigend. Zur Produktpalette gehören Bremssättel, Anlasser, Lichtmaschinen, Klimakompressoren, AGR-Ventile, Lenkgetriebe, Lenksäulen und Lenkungspumpen der Marken Elstock und DRI. Anfang 2021 kommen Turbolader der Marke TMI dazu.

Nachhaltige Autoteile seit vier Jahrzehnten

Nachhaltigkeit wird bei BORG Automotive seit über 40 Jahren großgeschrieben. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen darauf konzentriert, gebrauchte Autoersatzteile in höchster Qualität instand zu setzen. So spart es nicht nur natürliche Ressourcen, insbesondere die Vorkommen an Metallerz. Gleichzeitig hilft es, die Müllberge zu verkleinern – denn jedes Gehäuse, das einer Wiederverwendung zugeführt wird, ist ein Gehäuse weniger, das weggeworfen oder aufwendig eingeschmolzen werden muss.

Rohstoffe sparen, Müll vermeiden

Qualität ist bei BORG Automotive in den kompletten Produktionsprozess eingebaut. Das beginnt bereits damit, dass der Remanufacturer in Europa produziert. Auch bereitet der Hersteller ausschließlich Originalteile wieder auf, die er über ein Pfandsystem im Markt „einsammelt“. Mehr als eine Million Gehäuse hat BORG Automotive kontinuierlich auf Lager, um sie der Wiederaufarbeitung zuzuführen.

Der Remanufacturing-Prozess ist in sechs Stufen unterteilt. Zunächst werden die Ersatzteile auseinandergebaut, gereinigt und inspiziert. Im Anschluss tauscht BORG Automotive Verschleiß- und Kleinteile aus und ersetzt sie durch Komponenten namhafter Hersteller. Für jede Artikelnummer ermittelt das hauseigene Test- und Entwicklungszentrum zuvor den idealen Wiederaufarbeitungsprozess und die besten Verschleißteile. Manche Kleinzeile produziert BORG Automotive sogar selbst – etwa mit Hilfe von 3D-Druckern. Sind die verschlissenen Teile ausgetauscht, wird das Ersatzteil wieder zusammengebaut und einem abschließenden Funktionstest nach Herstellervorgaben unterzogen.

Bessere Klimabilanz

Ging es vor vier Jahrzehnten vor allem um den Ressourcenschutz, so ist in den vergangenen Jahren die Bedeutung des Remanufacturings für den Klimaschutz immer wichtiger geworden. „Unsere Produkte bieten nicht nur Qualität auf Augenhöhe mit OE-Teilen und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis“, erklärt Lars Hähnlein, Country Manager für die deutschsprachigen Märkte. „Sie verfügen zudem über eine wesentlich bessere Klimabilanz. Denn weil das Gehäuse bereits vorhanden ist, verbraucht die Produktion eines wiederaufgearbeiteten Ersatzteils nur etwa die Hälfte der Energie, die für die Produktion eines neuen Teils erforderlich wäre – entsprechend wenig Kohlendioxid gelangt in die Atmosphäre.“

Hinzu kommt: Weil BORG Automotive aus Qualitätsgründen ausschließlich in Europa produziert und auch Lager und Logistik hier beheimatet sind, sind keine langen Transportwege notwendig – das entlastet das Klima zusätzlich.

Man muss also nicht aufs Auto verzichten oder nur noch Elektroroller fahren, um möglichst klimafreundlich unterwegs zu sein. Schon mit der Wahl des Ersatzteils kann man der Umwelt etwas Gutes tun.

Weitere Informationen: www.borgautomotive.com

Mehr als eine Million Gehäuse hat BORG Automotive kontinuierlich auf Lager, um sie der Wiederaufarbeitung zuzuführen.
Weil das Gehäuse wiederverwendet wird, verbraucht die Produktion eines wiederaufgearbeiteten Ersatzteils nur etwa die Hälfte der Energie, die für die Produktion eines neuen Teils erforderlich wäre.
Zur Produktpalette von BORG Automotive gehören Bremssättel, Anlasser, Lichtmaschinen, Klimakompressoren, AGR-Ventile, Lenkgetriebe, Lenksäulen und Lenkungspumpen. Turbolader kommen im Jahr 2021 dazu.
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