VW baut „Billig-Werkstatt-Kette“ mit SKODA aus

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Bildquelle: Skoda

Dies meldete die Automobilwoche am 22. August 2021. Demnach startet VW aktuell mal wieder einen neuen Versuch mit seinen eigenen Marken VW und Skoda vor allem ältere Fahrzeuge zurück in die Vertragswerkstätten zu holen. Ob der Hersteller mit dem „Budget-Werkstattsystem“ erfolgreicher sein wird, die Halter*innen von den freien Werkstätten abzuwerben, als die Servicekampagnen (economy service, Stop&go etc.) in der Vergangenheit? Der jahrelange stetige Rückgang und die Verlagerung dieser Werkstattleistungen in qualifizierte freie Kfz-Werkstätten ärgert die Autohersteller (Laut DAT ist der Anteil bei Inspektion und Reparatur in freien Werkstätten auf knapp 60 Prozent angestiegen.)

Das Merkmal billig ist genau das, was Autofahrer*innen nicht suchen. Die große Gruppe der Autofahrer*innen suchen kompetente, serviceorientierte und preiswerte (nicht billige) Fachwerkstätten in der Nähe des Wohnortes oder des Arbeitsplatzes.

Schnäppchenjäger haben schon längst ihre Billig-Werkstatt gefunden.

Die Mehrzahl der Besitzer von VW oder Skoda Autos wohnen im wenig besiedelten Gebieten und sind auf die individuelle Mobilität also ihr Fahrzeug angewiesen, um die täglichen Fahrten zur Arbeit oder in der Freizeit zu absolvieren. Das bieten Tausende qualifizierter freier Werkstätten oft in bundesweiten Werkstattsystemen kompetent und preiswert ohne lange Anfahrtswege an. Wartung, Inspektion und Reparatur vom Neuwagen bis zum Oldie ist möglich und den Werkstattersatzwagen gibt es dazu. Bei Neuwagen erhalten ihre Garantie – vor allem in Gebieten, wo VW- und Skoda-Werkstätten durch drastische Kündigung und Ausdünnung des Werkstattnetzes fehlen (mkh)

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