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Das deutsche Familienunternehmen mit Sitz in Vettelschoss im Westerwald produziert seit über 60 Jahren Wasserpumpen auf OEM-Niveau für europäische Kraftfahrzeuge. Über 850 verschiedene Typen für Pkw und Lkw liefert GEBA in den unabhängigen Ersatzteilemarkt weltweit.
ATZ: Ihr Slogan GEBA – drive cool with quality ist ein Bekenntnis zur Markenqualität. Beschreiben Sie uns bitte, was ist die GEBA-Qualität?
C. Herr: Alle unsere Produkte tragen das Etikett „Made in Germany“. Und das zurecht. Wir arbeiten ausschließlich mit Materialien, die unseren hohen technischen Anforderungen genügen, und prüfen jede Lieferung sehr genau, bevor sie in die Produktion gelangt. Über den gesamten Herstellungsprozess greifen bei uns mehrstufige Qualitätssicherungsmaßnahmen. Bei uns wird jede einzelne Wasserpumpe individuell getestet. So sorgen wir dafür, dass wirklich jedes versandte Produkt technisch einwandfrei funktioniert und den Belastungen langfristig standhalten kann.
F. Herrmann: Alles, was wir produzieren, ist auf europäische Fahrzeughersteller ausgelegt – besonders mit dem Fokus auf das Premiumsegment, z. B. Mercedes, Porsche, BMW, Audi. Wir belassen die gesamte Steuerung und Entscheidungshoheit bewusst am Standort Deutschland, gerade weil wir auf unsere Qualität so stolz sind. Wir sind hier flexibel ausgerichtet, haben kurze Entscheidungswege und können Anpassungen oder Ergänzungen meist noch am selben Tag anweisen und direkt umsetzen. Unsere Kunden freut‘s.
ATZ: Wie wird sich GEBA weiterentwickeln? Wie ist die strategische Ausrichtung für die Zukunft?
C. Herr: In der Produktion werden wir weiter in halbautomatische Anlagen, digitale Prüfverfahren und in KI-basierte Bewertung von Produktionsdaten investieren. Wir wollen die Präzision weiter steigern. Gerade bei komplexen Anwendungen oder engen Toleranzen helfen uns intelligente Systeme, Abweichungen schneller zu erkennen und aktiv gegenzusteuern.
F. Herrmann: Ganz allgemein wollen wir in den kommenden Jahren unsere Eigenproduktion weiter stärken und gleichzeitig noch näher an den Markt rücken – national wie international. Wir werden unser Produktsortiment gezielt erweitern, insbesondere mit Blick auf Fahrzeuge deutscher Premiumhersteller. Gleichzeitig werden wir unsere Vertriebsaktivitäten, in Märkten wie Indien, Südafrika oder bestimmten Regionen Asiens ausbauen. Aus unserer Sicht gibt es hier großes Potenzial für qualitativ hochwertige Ersatzteile im Aftermarket. Unser Ziel ist es, künftig noch häufiger der erste Anbieter im IAM für bestimmte Anwendungen zu sein – also „First to market“.
ATZ: Vielen Dank für den Austausch und viel Erfolg bei der Durchführung Ihrer Pläne.











































