Die aktuelle Auswertung der Hauptuntersuchungen (HU) durch den TÜV-Verband zeigt: Beleuchtungsmängel sind weiterhin der häufigste Grund für Beanstandungen bei Fahrzeugen. Darüber hinaus nehmen bei Personenkraftwagen Defekte an Komponenten der Bremsanlage zu. Ein weiterer Trend betrifft den alternden Fahrzeugbestand: Mit zunehmendem Alter treten vermehrt Schwachstellen im Fahrwerk auf.
Wichtigste Ergebnisse im Überblick:
- 59,4 Prozent der Fahrzeuge bestanden die HU mängelfrei, 0,8 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr.
- Das Durchschnittsalter der geprüften Pkw liegt bei 10,8 Jahren.
- 25,2 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel und mussten vor Erhalt der Plakette repariert werden.
- Die seit 2018 eingeführte Kategorie gefährliche Mängel zählt zu den erheblichen Mängeln und umfasst z. B. vollständig ausgefallene Bremslichter.
Nach Einschätzung von Detlef Peter Grün, Bundesinnungsmeister des Kfz-Handwerks, ist diese Entwicklung wenig überraschend. „Im Durchschnitt sind Autos in Deutschland mittlerweile weit über 10 Jahre alt. Wenn Autos älter werden, nimmt auch die Mängelquote zu“, erklärt Grün. Er rät Fahrzeughalterinnen und -haltern, die Wartung sowie fachkundige Reparaturen in einer Meisterwerkstatt durchführen zu lassen. „Das erhöht sowohl Verkehrssicherheit als auch die Lebensdauer der Fahrzeuge und hilft, kostspielige HU-Nachprüfungen zu vermeiden.“








































