Die Plug-in-Hybrid-Antriebe teilen sich in der Regel Benzinmotoren die Antriebs-Arbeit mit einer E-Maschine. Damit Benzinmotoren diese besonders anspruchsvollen Herausforderungen besser bewältigen, hat Motul ein neues Kraftstoff-Additiv entwickelt. E-Fuel System Care laut Unternehmen sorgt dafür, dass der unregelmäßige Betrieb für die Benzinmotoren keine Performance-Einbußen oder nachteilige Wirkungen auf die Lebensdauer hat. Einen ähnlichen Effekt hat das Motul-Additiv Diesel System Clean für Diesel-Hybride.
Unterschiedliche Betriebszustände erhöhen Verunreinigungen
Technisch gesehen sind die Verbrenner in HEV (Hybrid Electric Vehicle) und PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) besonders gefordert. Je nach Fahrprofil springt in ihnen der Benzin- oder Dieselmotor nur noch sporadisch an, weil die E-Maschine das Fahrzeug über kürzere Strecken gut alleine bewegen kann. Ist dann die Leistung beider Antriebe gefordert, muss der Verbrennungsmotor in Bruchteilen von Sekunden anspringen und sehr schnell Leistung abgeben – meist ohne die normale Start- und Warmlaufphase. Durch diesen unregelmäßigen Betrieb und deutlich längere Betriebspausen können vor allem Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung stärker verunreinigen.
Durch die Zugabe eines Motul-Additivs kann diese Gefahr gebannt werden: E-Fuel System Clean reinigt Verschmutzungen im Brennraum und stabilisiert den Kraftstoff im Fall von längeren Tankpausen.
Der technische Hintergrund: „In HEV und PHEV kommen häufig turboaufgeladene Downsizing-Ottomotoren mit Direkteinspritzung zum Einsatz“, erklärt Alexander Hornoff, Technical Support Manager bei Motul. „Aufgrund des hybriden Betriebskonzepts wird der Verbrennungsmotor oftmals nach längeren Stillstandphasen zugeschaltet und erreicht nicht immer seine optimale Betriebstemperatur. Gleichzeitig treten regelmäßig Lastwechsel sowie Betriebsphasen mit mittleren bis hohen spezifischen Lasten auf. Unter diesen Bedingungen können sich verstärkt Ablagerungen an den hochpräzisen Einspritzdüsen bilden. Mit zunehmender Ablagerungsbildung verschlechtern sich Zerstäubungsbild und Kraftstoffdosierung, was sich negativ auf Effizienz, Leistungsentfaltung und Emissionsverhalten auswirken kann. Langfristig können daraus zusätzliche Belastungen für einzelne Komponenten des Verbrennungsmotors resultieren.“
Hinzu kommt: Bei PHEV-Fahrzeugen, deren Batterie konsequent an der Ladestation aufgeladen wird, kann eine Tankfüllung auch einmal monatelang unbenutzt im Tank bleiben und sich chemisch verändern. Instabiler Kraftstoff kann zusätzliche Verunreinigungen im Brennraum hervorrufen, wenn der Verbrennungsmotor nach so einer Pause wieder „mit Vollgas“ gefordert ist.
Weitere Infos unter www.motul.com












































