Tipps für optimierten Verbrauch von Kraftstoff oder Strom

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Bildquelle: GTÜ

Dass Tempo die größte Auswirkung auf den Energieverbrauch des Pkw hat, sollte bekannt sein. Aber welche Strategien sind neben „Fuß vom Gas“ ebenso effizient, um den Bedarf an Kraftstoff oder Strom zu senken?

Die Prüforganisation GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH nennt Tipps, um den Geldbeutel zu schonen.

  1. Geschwindigkeit: Der wirksamste Hebel für einen niedrigeren Energieverbrauch ist „runter vom Gas“. Denn der Luftwiderstand wächst ungefähr im Quadrat zum Anstieg der Geschwindigkeit. Ein Test der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ aus dem Januar 2026 zeigt, dass der Energieverbrauch typischer Mittelklassefahrzeuge bei konstant gefahrenen 160 km/h nahezu das Doppelte des Verbrauchs bei Tempo 100 beträgt. Getestet wurde mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und mit E-Autos.
  • Spritspar-Modelle: Es lohnt sich schon bei der Anschaffung, ein sparsames Fahrzeug zu wählen.
  • Ein höherer Gang kann helfen, Sprit zu sparen: Je schneller ein Motor dreht, desto mehr verbraucht er. Daraus ergibt sich im Umkehrschluss: wer früh in den nächsten Gang hochschaltet, spart Sprit. Moderne Automatikgetriebe bieten in vielen Fällen diverse Fahrmodi an. Klar, „Eco“ senkt die Drehzahl, mit „Sport“ oder „Power“ ist der Wagen agiler – bei höherem Energieverbrauch.
  • Rekuperation bei E-Autos: Muss häufig gebremst werden – zum Beispiel bei zahlreichen Ampeln auf der Route – kann man hier mit einer stärkeren Rückgewinnung von Strom den Verbrauch senken. Oft ist es allerdings sinnvoller, das Fahrzeug segeln zu lassen, statt immer wieder zu bremsen und beschleunigen.
  • Anbauten steigern den Verbrauch: Dachboxen bieten Platz, wenn der Kofferraum fürs Urlaubsgepäck nicht mehr ausreicht. Aber Aufbauten wie diese stören die Aerodynamik eines Fahrzeugs. Messungen des ADAC haben ergeben, dass ein Auto mit Dachbox bei 130 km/h knapp 20 Prozent mehr verbraucht als ohne diesen Stauraum. Auch hier gilt: Je höher das Tempo, desto stärker wirkt sich der Effekt des zusätzlichen Luftwiderstands aus.
  • Zweiräder an Bord: Auch Fahrräder sollten möglichst strömungsgünstig transportiert werden, damit der Verbrauch nicht stärker steigt als notwendig. Bei der Windschlüpfrigkeit schneiden Trägersysteme auf der Anhängerkupplung meistens am besten ab. Denn die Fahrräder befinden sich teilweise im Windschatten des Autos.
  • Beladung und Reifendruck: Zusätzliches Gewicht im Auto erhöht den Energiebedarf. Daher sollte man unnötiges Gepäck nicht dauerhaft mit sich führen. Es gibt weitere Stellschrauben, um die Effizienz zu optimieren: Wer den Reifendruck regelmäßig kontrolliert und bei stark beladenem Fahrzeug nach den Herstellerangaben erhöht, sorgt für einen niedrigeren Rollwiderstand. Das senkt den Energieverbrauch – zudem tragen Reifen mit richtigem Luftdruck zur Verkehrssicherheit bei.

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