
Künftig muss das Fahrzeug nicht mehr zwangsweise in die Werkstatt. Der Techniker kommt mit einem vollständig ausgestatteten Servicefahrzeug zum Kunden. Der Mahle Mobile Service ist eine Erweiterung über den klassischen Werkstattbetrieb hinaus und verkürzt Stillstandzeiten bei Fahrzeugen.
Mahle liefert speziell entwickelte Ausrüstungs- und Werkzeugkonzepte, die in neue Servicefahrzeuge oder in bereits vorhandene Fahrzeugflotten der Werkstätten integriert werden können. Sie sind individuell konfigurierbar und passen sich an die spezifischen Anforderungen jeder Werkstatt an. Je nach gewünschtem Leistungsumfang lassen sich verschiedenste Services integrieren, etwa Ölwechsel, Bremsenservice, Inspektionen, Diagnose- und Software-Updates, Starterbatterie- sowie kleinere Elektroreparaturen, Glasreparaturen, Klimaanlagenservice und Hochvolt-Batteriediagnose.
Die Pilotprojekte sollen im vierten Quartal anlaufen und sich zunächst auf Anwendung im Bereich Ölmanagement konzentrieren, darunter die FluidPro-Ölleitung und das mobile Ölwechselsystem.
„Die Werkstatt der Zukunft wandelt sich von einer Reparaturstätte zum Dienstleistungszentrum für vernetzte, elektrifizierte und zunehmend softwaregesteuerte Mobilität. Mahle gestaltet diesen Wandel aktiv mit“, sagte Philipp Grosse Kleimann, Mitglied der Mahle Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Lifecycle and Mobility auf einer Technologieveranstaltung des Konzerns in Stuttgart. „Indem wir Mahle Lifecycle and Mobility konsequent vom Teilelieferanten zum Lösungsanbieter weiterentwickeln, schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass freie Werkstätten auch künftig eine starke und unabhängige Rolle im Markt spielen. Im Schulterschluss mit Teilegroßhändlern und Werkstätten sorgt Mahle dafür, dass die Menschen mobil bleiben.










































