Schief gewickelt?

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Bildquelle: AIC Germany

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Manchmal hängt das Leben an einem seidenen Faden – oder an einer Feder: der Wickelfeder im Lenkrad. Dieses aufgerollte Flachbandkabel stellt die elektrische Verbindung zwischen Lenkrad und Fahrzeug her. Über sie werden unter anderem der Airbag, die Hupe sowie Multifunktionstasten mit Strom versorgt. Ein herkömmliches Kabel würde den ständigen Drehbewegungen des Lenkrads nicht standhalten und schnell reißen. Die Wickelfeder hingegen dreht sich mit und wieder auf – und ist dadurch deutlich robuster.

Doch auch sie ist nicht unverwundbar. Verschleiß, Korrosion, extreme Temperaturschwankungen, Vibrationen oder Staub können ihre Funktion beeinträchtigen. Häufig liegt die Ursache aber auch in vorangegangenen Arbeiten: Lenkradumbauten oder der Ausbau von Gelenkgetriebe und Lenkstockschaltern können dazu führen, dass sich die Wickelfeder unbemerkt mitdreht. Dadurch gerät die Mittelstellung aus dem Gleichgewicht.

Die Folge: Bei der nächsten stärkeren Belastung wird das Flachbandkabel mechanisch überdehnt und kann reißen. Für Fahrerin oder Fahrer bleibt das meist unbemerkt – bis die Airbag-Warnleuchte im Cockpit aufleuchtet. Auch Funktionen wie Hupe oder Lautstärkeregelung fallen dann aus.

In diesem Fall ist eine umgehende Inspektion erforderlich. Denn eine defekte Wickelfeder kann sicherheitsrelevante Systeme beeinträchtigen. AIC Germany bietet aktuell über 100 Wickelfedern für eine Vielzahl von Verwendungen an.

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