Carspreading: Autos sprengen ihre Parklücken

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Wenn die Fahrzeuge immer größer werden, wird der Parkraum umkämpfter.

Länger – breiter – höher, der Trend zu mehr Auto hält weiter an. Jährlich steigen die durchschnittliche Maße der Neufahrzeuge an. Sie werden um 1,2 Zentimeter länger, um 0,5 Zentimeter breiter und um 0,5 Zentimeter höher, so das Ergebnis einer Analyse von T&E und Clean Cities. Die Fahrzeugabmessungen im Zeitraum von 2000 bis heute wurden verglichen und im Anschluss analysiert.

„Sollte dieser Trend ungehindert fortschreiten, wird ein durchschnittlicher Neuwagen bis 2040 auf geschätzte 4,56 Meter Länge und 1,90 Meter Breite anwachsen – gegenüber 4,09 Metern bzw. 1,69 Metern im Jahr 2000. Die Zunahme der Fahrzeuggröße wirft für Europa entscheidende Fragen auf: Wo bzw. wann hört es auf?“ so die kritische Frage des Autors der Studie James Nix. Diese Entwicklung gefährde die öffentliche Sicherheit, schränke den städtischen Raum ein und treibe die Energiekosten der Haushalte in die Höhe, so sein Fazit.

Laut James Nix In Städten drohe ein Verlust von Parkraum von bis zu 14 Prozent. Bei Fortführung des aktuellen Trends würden laut Studie 2040 jährlich zusätzlich 22,5 TWh benötigt, d. h. die jährlichen Stromkosten der Haushalte würden sich um 7 Milliarden Euro erhöhen.


Mehr Infos zur Studie unter: www.transportenvironment.org/articles/ever-bigger-car-size-at-a-crossroads

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