Repxpert hilft: BMW 123d Kupplungswechsel

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Beim BMW 123d mit 2,0-Liter-Turbodiesel kann der Austausch von Kupplung und Zweimassenschwungrad mit überschaubarem Spezialwerkzeug durchgeführt werden. Für die Reparatur sind rund 4,2 Stunden vorgesehen. Die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Abbildungen steht online unter www.repxpert.de/de/training-information/240601-bmw-123d-clutch?utm_source=ma&utm_medium=email&utm_campaign=2026-rxp-nl&utm_term=installation-guide-clutch zur Verfügung. Nachfolgend werden daher nur die wichtigsten Arbeitsschritte und Besonderheiten zusammengefasst.

Für den Ausbau wird das Fahrzeug zunächst angehoben und die untere Motor- und Getriebeabdeckung entfernt. Vor dem Trennen der Kardanwelle sollte deren Einbauposition markiert werden, um spätere Unwuchten zu vermeiden. Anschließend werden unter anderem Getriebehalterung, Schaltgestänge, elektrische Anschlüsse und Kupplungsnehmerzylinder gelöst. Das Getriebe wird mit einem Getriebeheber abgestützt, vom Motor getrennt und vorsichtig abgesenkt.

Nach dem Ausbau können Kupplung und Druckplatte demontiert werden. Wird gleichzeitig das Zweimassenschwungrad erneuert, wird dieses ebenfalls von der Kurbelwelle gelöst. Soll das vorhandene ZMS weiterverwendet werden, müssen Freiwinkel und Kippspiel kontrolliert werden. Entsprechende Prüfwerte und technische Informationen sind beispielsweise über die Repxpert-App abrufbar. Vor der Montage empfiehlt sich außerdem eine sorgfältige Kontrolle des Kupplungsbereichs auf mögliche Öl- oder Kühlmittelundichtigkeiten.

Beim Getriebe sollte auch das Ausrücksystem geprüft werden. Ausrücklager, Ausrückhebel, Kugelzapfen und Führungshülse sind auf Verschleiß zu kontrollieren und bei Bedarf zu ersetzen. Anschließend wird die neue Kupplung montiert und mithilfe eines geeigneten Zentrierwerkzeugs exakt zum Zweimassenschwungrad ausgerichtet. Besonders wichtig sind dabei die korrekte Einbaurichtung der Kupplungsscheibe sowie die vom Hersteller vorgegebenen Anzugsdrehmomente. Vor dem Wiedereinbau des Getriebes ist darauf zu achten, dass Kabel und Leitungen frei liegen und nicht eingeklemmt werden können. Außerdem sollten die Zentrierhülsen zwischen Motor und Getriebe vorhanden und korrekt positioniert sein. Das Getriebe wird anschließend wieder angesetzt und die zuvor demontierten Komponenten in umgekehrter Reihenfolge montiert. Abschließend sind sämtliche Verschraubungen entsprechend den Herstellervorgaben anzuziehen und gegebenenfalls vorgeschriebene Dehnschrauben zu ersetzen.

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