Bremssättel ohne Pfand

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Bildquelle: NK

Nachhaltigkeit ist seit vielen Monaten ein wichtiges gesellschaftliches Thema, gerade im Verkehrssektor. Die Elektromobilität lenkt den Blick auch auf andere Aspekte rund um das Auto, zum Beispiel auf den Feinstaubabrieb bei Reifen oder Bremsen und natürlich die Recycling-Möglichkeiten. Da ist es doch schön, wenn auf Verschleißteile Pfand erhoben wird, damit diese den Weg ins Recycling oder die Wiederaufbereitung finden – oder? NK findet: Bei Bremssätteln muss das nicht unbedingt sein.

Aufbereitete Bremssättel sind mittlerweile im Handel für viele Modelle erhältlich. Recycling ist eine gute Sache und schont die Umwelt – aber nicht immer, ist man bei NK überzeugt. Bei der Aufbereitung von Bremssätteln gebe es so viele Einschränkungen, dass es nicht in allen Fällen sinnvoll sei, diese Teile mit einem Pfand zu versehen, stellt NK in einer aktuellen Pressemitteilung heraus. „Es fängt ja schon bei der Logistik an: die aufzubereitenden Teile müssen zuerst einmal zum Aufbereiter gelangen. Das kostet bereits wertvolle Rohstoffe. Oft stellt sich dann heraus, dass das Altteil nicht aufbereitet werden kann. Dann hat man einfach nur Schrott spazieren gefahren. Ökologisch ist das nicht“, argumentiert Wolfgang Sakals von NK. Besser sei es, die wertvollen Materialien, etwa immer häufiger Bremssättel aus Aluminium, landeten nach Gebrauch beim lokalen Recycling-Betrieb. „Der logistische und finanzielle Aufwand gerade beim Aufbereiten von Bremssätteln steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, Bremssättel gar nicht mehr aufzubereiten,“ begründet Sakals.

Deshalb gibt es jetzt alle Bremssättel von NK ganz ohne Pfand und natürlich „in bewährter Qualität“. Das schone Liquidität und Nerven gleichermaßen. Die Einweg-Bremssättel decken über 95 Prozent des europäischen Fahrzeugbestandes ab und müssen nach Ansicht von NK den Vergleich mit den großen Marken nicht scheuen. (HPL)

www.nk-autoparts.com

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