Zurück zu den Wurzeln

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Bildquelle: Pixabay

Fakt ist, dass dem Ausbau der E-Mobilität stehen die fehlende Infrastruktur und Anzahl der Ladesäulen entgegen. Außerdem sind diese mit zu langen Ladezeiten belastet. So teilen sich beispielsweise in den Niederlanden aktuell 109 E-Fahrzeuge eine Ladesäule – in Deutschland sind es über 1.000 E-Mobile.

Vor acht Jahren kam ein israelisches Unternehmen mit einer Idee und einem Angebot zum schnelleren Umbau leerer E-Autobatterien. „Better Place“ hatte sich an den Wechselrhythmus der Pferde der Postreiternder USA angelehnt und einen solchen Wechsel leerer E-Autobatterien entwickelt.

Die Idee scheiterte an der Autoindustrie. Die war aus Wettbewerbsgründen nicht bereit, ihre Batterien in einheitlichen Formaten für einen schnellen Wechsel umzurüsten.

Heute gibt es aus China und den USA eine Alternative: Statt die Batterien zu normen, legt man die unterschiedlichen Abmessungen in genormte Körbe und kann so, in wenigen Minuten eine leere Batterie gegen eine geladene tauschen. Ohne lange Ladezeit in einem Pfandsystem. Ab September plant das Unternehmen Infra-Dianba den Start der Wechselstationen. (mkh)

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