Besuch bei Neuenhoff Karosserie+Lack in Hamminkeln

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Foto: mkh

1908 gegründet, heute erfolgreich in der vierten Generation

Die Unternehmensgeschichte von Neuenhoff Karosserie+Lack begann mit der Gründung durch Heinrich Wüstemeyer, der 1908 einen Malerbetrieb in Hamminkeln-Brünen mit Verkauf von Farben und Tapeten eröffnete. Heute führt der Karosseriebaumeister Thorsten Neuenhoff (Jg. 1974) in der vierten Generation das mittlerweile auf 15 Mitarbeiter angewachsene Handwerksunternehmen als „Karosserie- und Lackierunternehmen“. Unterstützung erhält er von seinem Vater, der als Sachverständiger und Richter tätig ist. Die Fahrzeuglackierer-Innung Essen hat den 75-jährigen Senior in diesem Jahr mit dem Goldenen Meisterbrief für sein Engagement ausgezeichnet. Besonders wurde hervorgehoben, dass bei Neuenhoff 33 junge Menschen ihre Berufsausbildung absolviert haben.

In der Vergangenheit kamen die Aufträge hauptsächlich von den Autohäusern – bis zu 98 Prozent. Das habe sich jedoch gewaltig verlagert. Heute seien die Kfz-Versicherer die Auftraggeber. „Um nicht abhängig von einer Versicherung zu werden, arbeiten wir mit allen führenden Versicherungen zusammen. Autohäuser gehören kaum noch zu unserer Klientel. Verstärkt wird das Privatkundengeschäft. Im Frühjahr 2020 konnten wir so trotz drastischer Umsatzrückgänge während der Pandemie unsere Werkstatt auslasten“, so Thorsten Neuenhoff.

Seit vielen Jahren nutzt der Unternehmer die Kundenzufriedenheitsumfrage Werkstatt des Vertrauens. „Nur Kund*innen, die unsere Fachwerkstatt nutzen, können unsere Arbeit aus ihrer eigenen Erfahrung beurteilen und ihr Votum abgeben. Die notwendige Mindeststimmzahl haben wir in den letzten 14 Jahren immer, oft weit darüber, von zufriedenen Kund*innen erreicht. In diesem Jahr sind es bereits wieder einige hundert mehr als für die Auszeichnung gefordert“, verkündet der Betriebswirt Neuenhoff.

Dass man das Gütesiegel jedes Jahr geschafft hat, darauf sei man sehr stolz, zudem hilft die Auszeichnung auch dabei, Personal vor allem auch Azubis zu finden. „Seitdem die Hauptschulen verschwunden sind, fehlt uns eine wichtige Quelle für diesen Ausbildungsweg. Dabei hat vor allem unser Handwerk nach wie vor eine gute Gegenwart und vor allem auch eine gute Zukunft vor sich.“

Die L+K-Werkstatt im Gewerbegebiet „Auf dem Stemmingholt“ postet die Auszeichnung regelmäßig in den sozialen Medien, um auch die sogenannte Smartphone-Generation zu erreichen. „Das gelingt uns auch ganz gut, Neukunden finden den Weg zu uns, was auch auf der aktuellen Google-Bewertung basiert.“

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