Der 100. Paint PerformAir ist in Betrieb

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Helmut Sigl, Bezirksleiter Akzo Nobel, gratulierte Holger Tutsch (r.) zum 100. PPA mit einer Urkunde und brachte zur Feier gleich die Torte mit. (Bildquelle: AkzoNobel)

Bereits im ersten Quartal 2022 ist der 100. Paint PerformAir (PPA) am Markt bei der Tutsch GmbH in Amberg eingetroffen und installiert worden – nun konnte dies auch noch gebührend gefeiert werden. Inhaber Holger Tutsch verrät, wieso er sich für den PPA entschieden hat und welchen Benefit er schon nach wenigen Monaten feststellen kann.

Seit Anfang des Jahres spart die Tutsch GmbH in Amberg an vielen Stellen des Lackierprozesses spürbar beim Energie- und Lackverbrauch. Zu diesem Zeitpunkt hat Inhaber Holger Tutsch „seinen“ Paint PerformAir von Lackpartner Akzo Nobel und damit den 100. PPA am Markt in Betrieb genommen. Im Rahmen einer gebührenden Feier, bei der der zuständige Bezirksleiter von Akzo Nobel Helmut Sigl den Inhaber mit einer eigens kreierten Urkunde und einer PPA-Torte überraschte, konnte Holger Tutsch bereits über erste positive Erfahrungen berichten.

Ausschlaggebend bei der Entscheidung für den Paint PerformAir seien in erster Linie die inzwischen sehr hohen und immer weiter steigenden Energiekosten gewesen. „Was hier eingespart werden kann, ist wirklich enorm. Das habe ich auch bereits von einem Kollegen gehört, als ich noch keinen PPA hatte. Er hat regelrecht vom Gerät geschwärmt und als ich meinen dann bestellt hatte, war meine Vorfreude natürlich riesig“ – so Holger Tutsch.

Abgesehen von den Energiekosten mache sich der PPA in weiteren Bereichen bemerkbar. So beispielsweise auch beim Lackverbrauch, wo Einsparungen bereits ersichtlich würden. „Unsere Lackierer spüren auch in der täglichen Anwendung deutliche Unterschiede. Diese liegen in der Verarbeitung des Lacks, im Spritzbild oder auch in der Menge, die aufgetragen wird. Das bisherige Feedback der Anwender ist wirklich positiv. Ich hoffe natürlich, dass das auch so bleibt“, sagt Tutsch schmunzelnd.

Wo die Reise hinführe, bleibe bei den derzeitigen Entwicklungen spannend, aber ein großer Schritt in die richtige Richtung sei mit dem PPA im Hinblick auf umweltschonende Ressourcen bereits getan.

Der alteingesessene 10-Mann-Betrieb im Norden Ambergs möchte sich darüber hinaus innovativ und zukunftsfähig aufstellen, um auch weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben.

Der PPA, den es als festeingebaute Variante oder als mobiles Gerät gibt, schafft standardisierte Bedingungen in der Lackierkabine, die über das ganze Jahr gleichbleiben. Er erwärmt nicht nur die Spritzluft auf bis zu 46°C, sondern passt auch, abhängig von bestehender Luftfeuchte, die Luftfeuchtigkeit in der Spritzluft an. Daraus resultieren deutlich kürzere Ablüft- und Trockenzeiten und somit ein höherer Durchsatz in der Kabine bei gleichbleibender Lackierqualität. Neben einem reduzierten Lackverbrauch durch erhöhten Auftragswirkungsgrad sind es vor allem die Energiekosten, die bis zu 100 Prozent eingespart werden können. Da sich so auch der CO2-Ausstoß reduziert, ist der PPA sogar förderfähig. (DV)

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