Die Caravan-Connection

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Das Erlernte direkt anwenden: Der Praxisteil kommt nicht zu kurz. Foto: Bkomm

Der Kölner Reparaturlackhersteller Spies Hecker und der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. (ZKF) kooperieren seit Jahren, um Betriebe bestmöglich bei der Instandsetzung von Freizeitmobilen zu unterstützen. Der Anwendungstechniker David Kukies ist seit Jahren Caravan-Experte und baut den Service für die Kunden in diesem Segment kontinuierlich aus. „Caravan-Instandsetzung ist ein sehr schönes, aber ein durchaus anspruchsvolles Geschäftsfeld.“ Dierk Conrad, Caravan-Experte beim ZKF, teilt diese Einschätzung: „Von der Ersatzteilbeschaffung bis zur Oberflächeninstandsetzung ist beim Freizeitmobil vieles anders als beim Pkw. Hinzu kommt, dass die Betriebe hier anspruchsvolle Kunden bedienen, die viel Vertrauen in den Dienstleister setzen: Sie geben ihm schließlich den Schlüssel für das eigene rollende Wohnzimmer.“

Was brauchen Betriebe, wenn sie in dieses Segment einsteigen oder ihr bisheriges Angebot ausbauen möchten? Vor allem Fachwissen und die richtigen Kooperationspartner, betont David Kukies. In mehrtägigen Seminaren schult er mit seinem Team Mitarbeiter aus K&L-Betrieben. Dort stehen Themen vom 100 Prozent digitalen Farbtonmanagement über die Oberflächenstrukturreparatur bis hin zur ZKF-Zertifizierung als Caravan-Fachbetrieb auf dem Programm. Der Verband und der Lackhersteller kooperieren bei diesem Thema sehr eng und möchten die Partnerschaft weiter ausbauen. „Wir wollen für die Betriebe zuverlässiger Ansprechpartner sein und Synergien schaffen.“ Dazu gehört, dass der ZKF das Spies Hecker Training Center in Köln nutzen kann, um ein Caravan-Seminar in Zusammenarbeit mit Fachleuten des Kofferbausatzanbieters AluTeam durchzuführen. Zusätzlich begleitet Dierk Conrad Spies Hecker Seminare, wenn es ihm möglich ist.

Bei den Teilnehmern kommt all das sehr gut an. Lackierermeister und Betriebsleiter Stefan Kläwer aus Dresden strebt gemeinsam mit einem Partnerbetrieb die ZKF-Zertifizierung zum Caravan-Fachbetrieb an. „Mit den Spies Hecker Trainern bin ich sehr zufrieden: Alle kompetent, engagiert, fachkundig – sie haben ein sehr gutes Programm zusammengestellt.“ Auch die Caravan-Broschüre, die in diesem Jahr aktualisiert erschienen ist, stellt für die Interessierten eine gute Handreichung dar. Michael Schäfer, Key Account Manager Axalta: „Mit der Broschüre bieten wir geballtes Branchenwissen und einen Überblick, für welche Spezialbereiche Experten zur Verfügung stehen.“

Denn klar ist: Caravan erfordert Kooperation, Kontakte und Kreativität. „Die Zusammenarbeit mit Handwerkern vor Ort, etwa Elektrikern oder Schreinern, sollte unbedingt organisiert werden. Kontakte zu Herstellern und Händlern sind unerlässlich, um die nötigen Ersatzteile beschaffen zu können“, so David Kukies. Und: „Sie brauchen einen Allrounder mit Leidenschaft für Wohnwagen und Wohnmobile im Betrieb“, bringt Dierk Conrad es auf den Punkt. Denn oftmals müssen Teile individuell angepasst werden, oft sind unkonventionelle Lösungen gefragt. (cepe)

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