Frühjahrcheck statt Frühjahrsputz!

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Bildquelle: pexels

Geschafft! Der Winter ist vorüber und der Frühling steht an. Doch wo viele mit dem Frühjahrsputz beginnen, solltest du als Autofahrer auch an dein Auto denken. Denn Schnee, Frost und Streusalz haben ihre Spuren hinterlassen, weshalb der TÜV eine gründliche Reinigung sowie Neukalibrierung und Wartung der Sensoren empfiehlt.

Die kalte Jahreszeit bietet dem Auto allerhand Herausforderungen. Neben Schlamm und Splitt, können sich auch Streusalze schnell auf den Kameras und Sensoren der Fahrzeugassistenzsysteme absetzen und so deren Funktionalität stark beeinträchtigen. So können die Messungen von Abstandssensoren falsche Daten liefern, was sich dann beispielsweise beim Einparken bemerkbar machen würde. Generell sollten beim Frühjahrscheck alle Systeme kontrolliert und auf Fehler geprüft werden. Dazu wird eine Neukalibrierung der Sensoren empfohlen, bei der die Sensoren neu eingestellt werden, um optimale Funktionalität zu gewährleisten.

Natürlich sollte auch der klassische Frühjahrscheck durchgeführt werden. Mit einer gründlichen Wäsche, egal ob per Hand oder in der Waschstraße, sollten die Flächen der Karosserie vom Schmutz befreit werden. Danach bietet sich eine pflegende Lackpolitur zur Versiegelung an. Ein weiterer klassischer Bestandteil des Frühjahrschecks ist die Kontrolle der Füllstände. Dies beinhaltet Brems- und Kühlflüssigkeit, sowie Öl und das Scheibenwischwasser. Ebenfalls sehr wichtig ist die Überprüfung der Bremsen, Radaufhängung und Keilriemen.

Zu guter Letzt: Reifenwechsel! Mit dem Wechsel des Wetters, sollten auch die Reifen gewechselt werden. Die Faustregel für die Winterreifenzeit lautet von Oktober bis Ostern. Generell solltest du dich aber nach dem Wetter richten. Wenn die Temperaturen nicht mehr unter 7°C sinken, können die Winterreifen bis zur nächsten Saison verstaut werden. Noch kurz den Luftdruck und die Profiltiefe kontrollieren und schon bist du bereit für den Sommer!

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