Neuwagen so teuer wie nie

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Bildquelle: DAT

Wer sich heute einen Neuwagen kaufen möchte, muss rein rechnerisch 80 Prozent des Jahreshaushaltsnettoeinkommens aufwenden. Vor 50 Jahren lag der Anteil noch bei unter 40 Prozent, so ein Ergebnis im neuen DAT-Report. Kredite und Leasingmöglichkeiten spielen deshalb eine zunehmend wichtigere Rolle beim Neuwagenkauf.

Genau 50 Jahre ist es her, seit die erste Ausgabe des DAT-Reports erschienen ist. Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) bietet damit automobile Marktforschung aufgrund repräsentativer Fakten. Anlässlich des 50. Geburtstages betrachtet der DAT-Report 2024 nicht nur das Autojahr 2023, sondern bietet auch interessante Auswertungen automobiler Daten über fünf Jahrzehnte hinweg.

So hat sich das Zahlungsverhalten in den letzten 50 Jahren deutlich verändert. Einen Gebrauchtwagen über einen Kredit zu finanzieren, war vor 50 Jahren eher eine Seltenheit. Nur zwölf Prozent des Kaufpreises holten sich die Gebrauchtwagenkäufer damals von der Bank, 65 Prozent waren eigene Ersparnisse. Gesunkene Zinsen, längere Laufzeiten und sicher auch eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz von Krediten führte zu einem deutlich gestiegenen Anteil der Kreditfinanzierung, während der Anteil der eigenen Ersparnisse immer weiter zurückging.

„Dank unserer einzigartigen Datenbasis über 50 Jahre hinweg- lässt sich eindrucksvoll zeigen, wie sich gesellschaftliche und politische Entwicklungen im Automobilmarkt niederschlagen. Der DAT-Report hat sich über die Jahre zu einer Art Navigationsgerät entwickelt, das allen Akteuren hilft, Zusammenhänge und Entwicklungen der Branche noch besser zu verstehen“, blicken die Autoren Uta Heller und Dr. Martin Endlein auf den diesjährigen DAT Report. (cepe)

Mehr Infos unter: https://www.dat.de/presse/dat-report/

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