Licht-Test 2022: ohne Veränderungen der Mängelquote

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Bildquelle: ZDK

Über 65.000 Mängelberichte haben die Kfz-Unternehmen während der Aktion 2022 „Gut sehen! Sicher fahren!“ ausgestellt. Die Mängelquote beim Licht-Test ist mit 27,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (27,5 Prozent) fast unverändert.

„Insgesamt erhielten vier Millionen Fahrzeuge mit korrekter Beleuchtung im Oktober eine Licht-Test-Plakette hinter die Windschutzscheibe. Die Anzahl der durchgeführten Überprüfungen ist in der Praxis sogar noch deutlich höher, da nicht bei allen Tests eine Plakette verklebt wird“, so Arne Joswig, als ZDK-Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit auch zuständig für den Licht-Test.

Nicht bei jedem Fahrzeug konnte die 22er violette Plakette beim Lichttest an die Windschutzscheibe angebracht werden. Denn, mehr als jeder vierte Autofahrer ist mit Beleuchtungsmängeln unterwegs:

  • defekte Hauptscheinwerfer: 19,8 Prozent
  • defektes Brems- und Rücklicht: 9,5 Prozent
  • zu niedrig eingestellte Scheinwerfer: 9,4 Prozent
  • zu hoch eingestellte Scheinwerfer: 8,3 Prozent
  • Komplettausfall eines Hauptscheinwerfers: 3,0 Prozent

Hochgerechnet auf den Fahrzeugbestand von 47 Millionen Pkw ergibt das rund 1,4 Millionen Fahrzeuge, die „einäugig“ auf den Straßen unterwegs sind.

Den Licht-Test, den es bereits seit 1956 gibt, wird gemeinsam von ZDK und DVW organisiert. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Als Partner stehen in diesem Jahr Stellantis &You, Osram, die Nürnberger Versicherung, Auto Bild und Hella Gutmann zur Seite.

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